In meinem Bastelkeller gab's wieder Aktivität: Der Old Fogey wurde instandgesetzt und bekam sogar noch etwas Farbe verpasst. Nach einigem Hin und Her wurde es schließlich ein zweifarbiges Design: gelber Rumpf und (hell-)orange Tragflächen. Beim Verwerten der Restfarben von Jan Peter stellte ich fest, dass das Orange nicht mit Depron kompatibel war, sondern sich in das Material (eines Reststücks) fraß. Mit der gelben Farbe eines anderen Herstellers (Dupli-Color Color Spray) klappte es besser, jedoch gab die Dose mangels Druck nach der knappen Hälfte des Rumpfs auf. Mittels der RAL-Nummer konnte ich im Baumarkt jedoch passenden Ersatz beschaffen. Ich blieb bei Dupli Color, aber da das "Color Spray" nicht verfügbar war, griff ich zu "Deco matt", mit dem sich sogar Styropor lackieren lässt.
Um mir das Abkleben der Fenster zu ersparen, verwendete ich hierfür schwarzen Edding. Ob das letztendlich schneller ging, bezweifle ich mittlerweile, da doch einiges an Fläche zusammenkommt.
Mit dem Gesamtergebnis bin ich - ebenso wie mein Sohn - sehr zufrieden:
Bei einem Testflug gestern fiel sofort die bessere Sichtbarkeit bei bedecktem Himmel auf. Zudem fliegt sich das Modell wirklich sehr gemütlich, so dass ich mich schon auf die ersten Flugversuche zusammen mit meinem Junior freue. Leider war die Keycam stromlos, so dass ich heute kein Video liefern kann.
Im Bereich Einsteiger-Flieger gibt es eine weitere Neuerung: Der Mini-Swift hat seinen Weg von Jan Peter wieder zu mir gefunden. Nach meinen zarten Anfängen der Flächenfliegerei hatte ich den Flieger mit Kabelbruch Jan Peter wieder zurückgegeben. Jetzt musste ich mich selbst um das Problem kümmern. Da sich das defekte Kabel mit meinen Fähigkeiten nicht mehr reparieren ließ, tauschte ich den kompletten Motor gegen ein etwas größeres Exemplar, das sich in meinem Keller fand.
Nachdem ich zudem knapp an Klappluftschrauben war, dafür aber reichlich 5x3er GWS-Propeller zur Verfügung hatte, wollte ich es mal mit fester Latte und Propsaver versuchen.
Da der Motor nicht mehr im Rumpf verschwindet und die Nase nicht mehr von der Klappluftschraube geformt wird, sieht das Ganze nicht mehr so elegant wie vorher aus. Die ersten Flüge mit dem neuen Setup machten aber ziemlichen Spaß. Zum einen erinnerten sie mich an meine ersten Flugversuche. Zum anderen ist der Antrieb wirklich leise. Damit eignet sich der Flieger prima zum Chillen im Sonnenuntergang an lauen Frühlingsabenden. Meine anfänglichen Sorgen um die Luftschraube erwiesen sich als unbegründet: Sogar wenn sie nach Abstellen des Motors im Landeanflug senkrecht steht, dreht sie sich bei Landung im Gras einfach weg und blieb so bisher unbeschadet.
Montag, 29. April 2013
Sonntag, 7. April 2013
FT Old Fogey
Beim bisher so tristen Wetter drängte es mich, mal wieder einen Depron-Flieger zu bauen. Ziel war es, ein einfach zu fliegendes Modell zu haben, mit dem man Anfängern z.B. im Lehrer-Schüler-Betrieb das Hobby Modellflug näher bringen kann. Schon seit einiger Zeit beobachte ich die Swappable Serie von FliteTest und habe mich für den FT Old Fogey entschieden, da er mich von der Optik her eher anspricht als die beiden anderen Einsteigermodelle Nutball und FT Flyer.
Der Aufbau gelang recht problemlos, da er von Josh Bixler in Form eines Bau-Videos ausführlich dokumentiert ist. Allerdings musste ich die Pläne leicht anpassen, da ich den Flieger aus 6mm Depron anfertigte, und im Original 5mm Platten verwendet werden. Als Antrieb kommt bei mir ein Turnigy 2730 / 1500 kV Motor mit 8x3.8 APC Luftschraube zum Einsatz. Damit bleibt der Strom sowohl mit 2s als auch mit 3s im zulässigen Bereich bis 7.5 Ampere.
Ich wollte den Flieger mit auf eine Familienfreizeit über das Osterwochenende nehmen, und so musste ich beim Bauen ein wenig Gas geben. Somit hat es leider nicht mehr für eine hübsche Lackierung gereicht, lediglich die Kabinenfenster sind angedeutet.
Zwei kurze Einstellflüge in der Dämmerung attestierten (nach Reduktion der Ausschläge) Flugfähigkeit, und so konnte ich den Old Fogey doch noch ins Auto packen. Allerdings hatten wir in Österreich aufgrund des feuchten Wetters kaum Gelegenheit zum Fliegen. Kurz vor der Abreise hat es dann aber doch noch geklappt. Das Video zeigt den dritten Flug insgesamt, an einem 2s LiPo:
Im Anschluss daran wagten wir noch einige Lehrer-Schüler-Flüge. Dabei kam der Flieger jedoch einmal etwas unsanft in der Wiese runter, was einen leichten Schaden an Nase und Fahrwerk nach sich zog. Nichts Schlimmes, dürfte schnell wieder repariert sein.
In Summe bin ich sehr zufrieden mit dem Old Fogey. Das Modell hat eine prima Größe, verhält sich sehr stabil und kann zudem sehr langsam geflogen werden. Dabei macht es mit 3s durchaus mehr Spaß als am kleinen Akku. Demnächst wird es wohl nach einem optischen Tuning zur Verbesserung der Sichtbarkeit auch erste Flugversuche zusammen mit meinem Sohn geben.
Der Aufbau gelang recht problemlos, da er von Josh Bixler in Form eines Bau-Videos ausführlich dokumentiert ist. Allerdings musste ich die Pläne leicht anpassen, da ich den Flieger aus 6mm Depron anfertigte, und im Original 5mm Platten verwendet werden. Als Antrieb kommt bei mir ein Turnigy 2730 / 1500 kV Motor mit 8x3.8 APC Luftschraube zum Einsatz. Damit bleibt der Strom sowohl mit 2s als auch mit 3s im zulässigen Bereich bis 7.5 Ampere.
Ich wollte den Flieger mit auf eine Familienfreizeit über das Osterwochenende nehmen, und so musste ich beim Bauen ein wenig Gas geben. Somit hat es leider nicht mehr für eine hübsche Lackierung gereicht, lediglich die Kabinenfenster sind angedeutet.
Zwei kurze Einstellflüge in der Dämmerung attestierten (nach Reduktion der Ausschläge) Flugfähigkeit, und so konnte ich den Old Fogey doch noch ins Auto packen. Allerdings hatten wir in Österreich aufgrund des feuchten Wetters kaum Gelegenheit zum Fliegen. Kurz vor der Abreise hat es dann aber doch noch geklappt. Das Video zeigt den dritten Flug insgesamt, an einem 2s LiPo:
Im Anschluss daran wagten wir noch einige Lehrer-Schüler-Flüge. Dabei kam der Flieger jedoch einmal etwas unsanft in der Wiese runter, was einen leichten Schaden an Nase und Fahrwerk nach sich zog. Nichts Schlimmes, dürfte schnell wieder repariert sein.
In Summe bin ich sehr zufrieden mit dem Old Fogey. Das Modell hat eine prima Größe, verhält sich sehr stabil und kann zudem sehr langsam geflogen werden. Dabei macht es mit 3s durchaus mehr Spaß als am kleinen Akku. Demnächst wird es wohl nach einem optischen Tuning zur Verbesserung der Sichtbarkeit auch erste Flugversuche zusammen mit meinem Sohn geben.
Montag, 18. März 2013
Blade 450X: Nach dem Crash ist vor dem Crash
Am ersten Märzwochenende lockten Sonnenschein und Temperaturen über 0 Grad nach draußen. Nachdem der Blade 450X im Oktober runtergefallen war und aufgrund der schlechten Ersatzteilversorgung (Servogetriebe) erst im Dezember wieder flugfähig war, wollte ich für den nächsten Flug unbedingt auf optimale Bedingungen warten. Nun war es endlich soweit: Der Blade sollte wieder Luft unter den Blätter verspüren.
Das erste Mal traute ich mich gar nicht abzuheben, da der Heli beim "Leichtwerden" merklich nach vorne nickte. Da schien die Taumelscheibe wohl nicht ganz gerade zu stehen. Mit ein wenig Gegensteuern gelang der Start aber dennoch, und in der Luft stand er recht stabil. Als erstes fiel mir dann die neue Optik äußerst positiv auf: durch die gelb-rote Haube war die Lage wesentlich besser zu erkennen, und die weißen Rotorblätter ließen den Rotorkreis besser sichtbar werden als die Originalblättern im Carbon Look.
Der 450X und ich waren recht schnell wieder Freunde - durch die lange Standzeit hatte ich schon etliche Flüge mit dem kleinen mCP X absolviert, so dass die Unsicherheit der letzten 450er Flüge deutlich zurückging. Während im Herbst eher Hinfliegen, Bremsen, Wenden und Zurückfliegen angesagt war, klappte nun der Kurvenflug inkl. Achten schon ganz passabel. Aus der kappen halben Stunde Material habe ich mal einige Minuten zusammengeschnitten:
Beim vierten Akku schreckte mich ein surrendes, pfeifendes Geräusch auf. Es wurde immer stärker und verstummte dann schlagartig. Im ersten Moment dachte ich, dass vielleicht der Heckriemen gerissen sei. Da der Heli aber nicht zu pirouettieren begann, schien das nicht das Problem zu sein. Mit dem Geräusch verschwand leider jeglicher Auftrieb. Bis ich kapierte was los war, war an Autorotation nicht mehr zu denken - die Flughöhe war sowieso nicht allzu groß gewesen. Leider war der Akku der Keycam zu diesem Zeitpunkt bereits leer, so dass ich Euch dieses "Erlebnis" leider vorenthalten muss.
Die Diagnose im Anschluss lautete Karies - vermutlich verursacht durch falsch eingestelltes Zahnflankenspiel am Hauptzahnrad. Vor dem Aufschlag schaffte ich es noch, den Motor abzustellen, so dass dadurch der Zahnausfall nicht verursacht wurde.
Mittlerweile ist der Heli schon wieder hergerichet und eingestellt. Die Bilanz diesmal beläuft sich auf Haube, Rotorblätter, Hauptrotorwelle, Blattlagerwelle, Hauptzahnrad, eine Heckabstützung, ein Servo und zwei Servogetriebe. Ich musste zum Glück nicht allzu viel bestellen, da die meisten Teile bei der letzten Lieferung im Doppelpack daher kamen. :-)
Diesmal hat mich der Crash gar nicht so sehr getroffen, warum weiß ich nicht so genau. Vielleicht, weil es diesmal kein Pilotenfehler, sondern ein technischer Defekt war. Oder weil ich davor wirklich tolle Flüge hatte und die Sonne schien. Oder weil es beim zweiten Mal einfach schon Routine ist...
Das erste Mal traute ich mich gar nicht abzuheben, da der Heli beim "Leichtwerden" merklich nach vorne nickte. Da schien die Taumelscheibe wohl nicht ganz gerade zu stehen. Mit ein wenig Gegensteuern gelang der Start aber dennoch, und in der Luft stand er recht stabil. Als erstes fiel mir dann die neue Optik äußerst positiv auf: durch die gelb-rote Haube war die Lage wesentlich besser zu erkennen, und die weißen Rotorblätter ließen den Rotorkreis besser sichtbar werden als die Originalblättern im Carbon Look.
Der 450X und ich waren recht schnell wieder Freunde - durch die lange Standzeit hatte ich schon etliche Flüge mit dem kleinen mCP X absolviert, so dass die Unsicherheit der letzten 450er Flüge deutlich zurückging. Während im Herbst eher Hinfliegen, Bremsen, Wenden und Zurückfliegen angesagt war, klappte nun der Kurvenflug inkl. Achten schon ganz passabel. Aus der kappen halben Stunde Material habe ich mal einige Minuten zusammengeschnitten:
Beim vierten Akku schreckte mich ein surrendes, pfeifendes Geräusch auf. Es wurde immer stärker und verstummte dann schlagartig. Im ersten Moment dachte ich, dass vielleicht der Heckriemen gerissen sei. Da der Heli aber nicht zu pirouettieren begann, schien das nicht das Problem zu sein. Mit dem Geräusch verschwand leider jeglicher Auftrieb. Bis ich kapierte was los war, war an Autorotation nicht mehr zu denken - die Flughöhe war sowieso nicht allzu groß gewesen. Leider war der Akku der Keycam zu diesem Zeitpunkt bereits leer, so dass ich Euch dieses "Erlebnis" leider vorenthalten muss.
Die Diagnose im Anschluss lautete Karies - vermutlich verursacht durch falsch eingestelltes Zahnflankenspiel am Hauptzahnrad. Vor dem Aufschlag schaffte ich es noch, den Motor abzustellen, so dass dadurch der Zahnausfall nicht verursacht wurde.
Mittlerweile ist der Heli schon wieder hergerichet und eingestellt. Die Bilanz diesmal beläuft sich auf Haube, Rotorblätter, Hauptrotorwelle, Blattlagerwelle, Hauptzahnrad, eine Heckabstützung, ein Servo und zwei Servogetriebe. Ich musste zum Glück nicht allzu viel bestellen, da die meisten Teile bei der letzten Lieferung im Doppelpack daher kamen. :-)
Diesmal hat mich der Crash gar nicht so sehr getroffen, warum weiß ich nicht so genau. Vielleicht, weil es diesmal kein Pilotenfehler, sondern ein technischer Defekt war. Oder weil ich davor wirklich tolle Flüge hatte und die Sonne schien. Oder weil es beim zweiten Mal einfach schon Routine ist...
Mittwoch, 30. Januar 2013
Heli-Fortschritte
Der Blade 450 X war leider bisher noch nicht wieder in der Luft. Zumeist gehe ich ja in der Mittagspause mit Jan Peter fliegen. Dank seines mobilen Heli-Landeplatzes können wir das seit Kurzem unweit des Büros tun. Und da die Größe der Landeeinrichtung für meine Flugkünste mit dem 450er noch etwas "advanced" ist, nehme ich für die Mittagsrunden den kleinen mCP X. Am Montag, dem letzten schönen Wintertag, hatte ich zufällig meine kleine Kamera inkl. Schildkappe dabei und habe zwei Flüge mitgefilmt:
So langsam klappt das mit dem Rundflug schon besser, nur bei der Landung hatte ich ganz schön mit dem Wind zu kämpfen. Das erste mal ging's durch eine Böe daneben, aber beim zweiten mal habe ich das Brett getroffen.
Bei Jan Peters Flügen war mein Käppi für die erreichte Flughöhe bei der kurzen Distanz falsch kalibriert, so dass er die meiste Zeit außerhalb des Bilds rumflog. :-(
So langsam klappt das mit dem Rundflug schon besser, nur bei der Landung hatte ich ganz schön mit dem Wind zu kämpfen. Das erste mal ging's durch eine Böe daneben, aber beim zweiten mal habe ich das Brett getroffen.
Bei Jan Peters Flügen war mein Käppi für die erreichte Flughöhe bei der kurzen Distanz falsch kalibriert, so dass er die meiste Zeit außerhalb des Bilds rumflog. :-(
Sonntag, 27. Januar 2013
Erstflug Floater-Jet: Nie wieder...
Da heute zeitweise sogar die Sonne zwischen den Wolken durchblinzelte, wagte ich mich daran, den AXN Floater-Jet, den ich kürzlich von Jan Peter bekam, zum Erstlug auszuführen. Also Flieger zurechtgemacht, Kinder eingepackt und raus in die Kälte. Bis wir soweit waren, war aus dem zarten Lüftchen am Morgen ein durchaus wahrnehmbarer Wind geworden.
An LiPos hatte ich nur 2200er 3s für den Floater-Jet zur Hand, aber damit lag der Schwerpunkt etwas vor der Vorgabe. Nicht ganz optimal, aber einen Versuch wert. Vor dem Start noch kurz die Servos inkl. Wirkrichtungen gecheckt. Bei etwa Halbgas bekam der Flieger einen Schubs und zog nach einem kleinen Durchsacker schön nach oben. Sehr schnell wurde mir bewusst, dass die Lageerkennung heute alles andere als gut war. Hinsichtlich des Flugverhaltens fiel mir auf, dass der Floater-Jet auf Querruder nicht allzu motiviert reagierte, auf Höhe allerdings schon. Es dauerte nicht lange, dass ich den Flieger aufgrund der Entfernung nur noch immer wieder mal sehr kurz erkennen konnte. Irgendwann hatte ich den Punkt erreicht, dass ich den Motor abstellte und mich auf eine größere Suchaktion einstellte. Etwa 10 lange Sekunden später tauchte das Modell jedoch als kleiner Punkt vor dem dunklen Waldstück wieder auf. Es gelang mir, den Floater-Jet wieder auf Heimatkurs zu bringen und unbeschadet zu landen.
Die reale Sicht war nur minimal besser als im folgenden Video. Damit's nicht allzu langweilig wird, habe ich etwa eine Minute Suchbild rausgeschnitten.
Zum Entspannen holte ich noch meinen schwarz-rot lackierten Pterodactylus raus. Obwohl er um einiges kleiner als der Floater-Jet ist, ist die Sichtbarkeit um Längen besser. Vor dem Mittagessen konnte ich noch zwei problemlose Füge absolvieren.
Note to self: Nie wieder in schneebedeckter Landschaft bei bedecktem Himmel mit einem weißen Flieger raus!
Mittwoch, 23. Januar 2013
Rückblick 2012
Das neue Jahr hat angefangen. Da es bei mir aber erst zwei Flüge alt ist, wage ich noch einen Rückblick auf das Jahr 2012 - das erste Jahr, in dem ich Modellflug so richtig intensiv betrieben habe.
Der Einstieg ins Hobby erfolgte im Herbst 2011 mit einem Coax-Heli. Nachdem der Wunsch nach mehr aufkam, legte ich im zurückliegenden Jahr dann richtig los. Die ersten Versuche mit Flugzeugen machte ich mit einigen kleineren Modellen, die mir Jan Peter zur Verfügung gestellt hatte. Parallel dazu bestellte und baute ich mir eine FunCub auf, die mit ihren 1,4m Spannweite eine prima Größe hat. Durch das gemachten Erfahrungen klappte der Erstflug am 19. Juli dann auch problemlos. Da ich an den Modellen von Jan Peter weiterhin Spaß hatte, übernahm ich den Fox und die Ultimate dauerhaft in meinen Hangar.
Einen ersten Rückschlag erlebte ich zusammen mit David, den ich mit meiner Begeisterung angesteckt hatte: Nach dem Zusammenbau seiner P-51 (als erstes Modell) bürdete er mir die Last des Erstflugs auf. Zunächst hatten wir Schwerkpunktprobleme aufgrund eines etwas überdimmensionierten Akkus, durch das nötige Trimmblei anschließend Gewichtsprobleme. Somit ging das Thema nicht gut aus. :-( Im Anschluss versuchten wir uns wesentlich erfolgreicher im Lehrer-/Schlüler-Betrieb mit der Ultimate, so dass David unfallfrei seine ersten Flugversuche absolvierte.
Nach dem Ausflug in die Flächenfliegerei stand das Thema Heli natürlich immer noch im Raum. Zu meinem Geburtstag im September bekam ich dann einen Blade 450 X, den ich mit Unterstützung von Jan Peter erfolgreich in die Luft brachte. Ich hatte zwar noch ordentlich Respekt vor dem Gerät, aber das Schweben und Hin- und Herfliegen klappte ganz gut. Beim 29. Flug ist der gute Blade dann aber Mitte Oktober in den Acker gefallen. Da die Ersatzgetriebe für die Servos extreme Lieferschwierigkeiten hatten und erst Mitte Dezember verfügbar waren, kam er 2012 leider nicht mehr in die Luft. Durch diese Aktion lernte ich so ziemlich jede Schraube meines Heli kennen - wenn er aus der Schachtel heraus direkt fliegt, ist das rückblickend fast schon langweilig. Mittlerweile wartet er komplett repariert mit neuer Optik (orange-rote Haube und weiße Blätter) auf Flugwetter.
2012 war auch das Jahr des ersten Eigenbaus: Nach einem Plan von Modell Aviator entstand im Oktober der Pterodactylus aus Depron. Das Modell ist recht kompakt und macht einfach Spaß - auch weil es bis zur richtigen Einstellung zu lustigen Situationen kam. Dieses Kapitel brachte mich im Modellbau ein ganzes Stück weiter, da es stellenweise die eigene Kreativität verlangt und auf jeden Fall Spaß macht, die einstigen Einzelteile später in Funktion zu sehen und zu optimieren.
Die Wartezeit auf die Heli-Ersatzteile wurde durch ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verkürzt. Mit dem Blade mCP X konnte ich gefahrlos weiter trainieren, ohne Furcht vor hohen Reparaturkosten. Im Vergleich zum 450 X ist er so herrlich unkompliziert: Es ist viel stressfreier, wenn mein Nachwuchs beim Fliegen dabei ist, und sollte in der Luft mal was schiefgehen, zieht man einfach Throttle Hold und die knapp 50 Gramm fallen unbeschadet ins Gras. Auf diese Weise konnte ich bis zum Jahresende schon einige Fortschritte beim Rundflug machen. Als mich Jan Peter im Dezember mal zum Hallenfliegen mitnahm, konnte ich auch dort alle Akkus unbeschadet leerfliegen.
In dem einen oder anderen Gespräch im zurückliegenden Jahr war ich erstaunt, wie viele Menschen aus meinem Umfeld einen Bezug um Thema Modellflug haben. Es gibt Leute, die ebenfalls gerade einsteigen bzw. es vorhaben, die früher damit zu tun hatten oder die wieder einsteigen wollen. Ich freue mich sehr über diese neuen Kontakte!
Anhand meines FlightLogs habe ich für 2012 neben einer Monatsübersicht zwei Statistiken angefertigt, die die Anzahl der Flüge und die Flugzeiten zeigen. Es zeigt sich, dass die Grafiken recht ähnlich sind, da sich die Flugzeiten bei den meisten Modellen um die 5 Minuten bewegen. Lediglich durch die FunCub kommt es zu Verschiebungen, da ich mit ihr meist so 10 Minuten oben bleibe.
Ich bin schon gespannt, was 2013 alles bringen wird. So manches lässt sich schon erahnen: Zum einen zeichnet sich ein weiterer Eigenbau ab, es gibt Pläne zu Verbesserungen an dem einen oder anderen Modell, und außerdem hat Jan Peter seinen Keller aufgeräumt, so dass ich einiges Neue (und auch Altbekannte ;-) ) ausprobieren kann. Fehlt nur noch das passende Wetter...
Der Einstieg ins Hobby erfolgte im Herbst 2011 mit einem Coax-Heli. Nachdem der Wunsch nach mehr aufkam, legte ich im zurückliegenden Jahr dann richtig los. Die ersten Versuche mit Flugzeugen machte ich mit einigen kleineren Modellen, die mir Jan Peter zur Verfügung gestellt hatte. Parallel dazu bestellte und baute ich mir eine FunCub auf, die mit ihren 1,4m Spannweite eine prima Größe hat. Durch das gemachten Erfahrungen klappte der Erstflug am 19. Juli dann auch problemlos. Da ich an den Modellen von Jan Peter weiterhin Spaß hatte, übernahm ich den Fox und die Ultimate dauerhaft in meinen Hangar.
Einen ersten Rückschlag erlebte ich zusammen mit David, den ich mit meiner Begeisterung angesteckt hatte: Nach dem Zusammenbau seiner P-51 (als erstes Modell) bürdete er mir die Last des Erstflugs auf. Zunächst hatten wir Schwerkpunktprobleme aufgrund eines etwas überdimmensionierten Akkus, durch das nötige Trimmblei anschließend Gewichtsprobleme. Somit ging das Thema nicht gut aus. :-( Im Anschluss versuchten wir uns wesentlich erfolgreicher im Lehrer-/Schlüler-Betrieb mit der Ultimate, so dass David unfallfrei seine ersten Flugversuche absolvierte.
Nach dem Ausflug in die Flächenfliegerei stand das Thema Heli natürlich immer noch im Raum. Zu meinem Geburtstag im September bekam ich dann einen Blade 450 X, den ich mit Unterstützung von Jan Peter erfolgreich in die Luft brachte. Ich hatte zwar noch ordentlich Respekt vor dem Gerät, aber das Schweben und Hin- und Herfliegen klappte ganz gut. Beim 29. Flug ist der gute Blade dann aber Mitte Oktober in den Acker gefallen. Da die Ersatzgetriebe für die Servos extreme Lieferschwierigkeiten hatten und erst Mitte Dezember verfügbar waren, kam er 2012 leider nicht mehr in die Luft. Durch diese Aktion lernte ich so ziemlich jede Schraube meines Heli kennen - wenn er aus der Schachtel heraus direkt fliegt, ist das rückblickend fast schon langweilig. Mittlerweile wartet er komplett repariert mit neuer Optik (orange-rote Haube und weiße Blätter) auf Flugwetter.
2012 war auch das Jahr des ersten Eigenbaus: Nach einem Plan von Modell Aviator entstand im Oktober der Pterodactylus aus Depron. Das Modell ist recht kompakt und macht einfach Spaß - auch weil es bis zur richtigen Einstellung zu lustigen Situationen kam. Dieses Kapitel brachte mich im Modellbau ein ganzes Stück weiter, da es stellenweise die eigene Kreativität verlangt und auf jeden Fall Spaß macht, die einstigen Einzelteile später in Funktion zu sehen und zu optimieren.
Die Wartezeit auf die Heli-Ersatzteile wurde durch ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk verkürzt. Mit dem Blade mCP X konnte ich gefahrlos weiter trainieren, ohne Furcht vor hohen Reparaturkosten. Im Vergleich zum 450 X ist er so herrlich unkompliziert: Es ist viel stressfreier, wenn mein Nachwuchs beim Fliegen dabei ist, und sollte in der Luft mal was schiefgehen, zieht man einfach Throttle Hold und die knapp 50 Gramm fallen unbeschadet ins Gras. Auf diese Weise konnte ich bis zum Jahresende schon einige Fortschritte beim Rundflug machen. Als mich Jan Peter im Dezember mal zum Hallenfliegen mitnahm, konnte ich auch dort alle Akkus unbeschadet leerfliegen.
In dem einen oder anderen Gespräch im zurückliegenden Jahr war ich erstaunt, wie viele Menschen aus meinem Umfeld einen Bezug um Thema Modellflug haben. Es gibt Leute, die ebenfalls gerade einsteigen bzw. es vorhaben, die früher damit zu tun hatten oder die wieder einsteigen wollen. Ich freue mich sehr über diese neuen Kontakte!
Anhand meines FlightLogs habe ich für 2012 neben einer Monatsübersicht zwei Statistiken angefertigt, die die Anzahl der Flüge und die Flugzeiten zeigen. Es zeigt sich, dass die Grafiken recht ähnlich sind, da sich die Flugzeiten bei den meisten Modellen um die 5 Minuten bewegen. Lediglich durch die FunCub kommt es zu Verschiebungen, da ich mit ihr meist so 10 Minuten oben bleibe.
Ich bin schon gespannt, was 2013 alles bringen wird. So manches lässt sich schon erahnen: Zum einen zeichnet sich ein weiterer Eigenbau ab, es gibt Pläne zu Verbesserungen an dem einen oder anderen Modell, und außerdem hat Jan Peter seinen Keller aufgeräumt, so dass ich einiges Neue (und auch Altbekannte ;-) ) ausprobieren kann. Fehlt nur noch das passende Wetter...
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Dienstag, 20. November 2012
Pterodactylus an 3S - Pleiten, Pech und Pannen
Die heutige Mittagspause hatte es in sich: Jan Peter und ich versuchten, den Pterodactylus mit einem 3S LiPo zu fliegen. Bei den Flügen letzte Woche stellten wir fest, dass der Vogel doch schwer gegen dem Wind zu kämpfen hatte und leicht untermotorisiert schien. Leider bekamen wir heute keinen einzigen "normalen" Flug hin, hatten aber dennoch jede Menge Spaß:
Beim ersten Start hatte ich die Vermutung, zu steil nach oben geworfen zu haben. Der zweite Start verlief etwas flacher, dafür flog dann die Abdeckung am Rumpf weg. Jan Peters erster Start glich meinem ersten, jedoch hing der Flugsaurier anschließend im Gebüsch. Nachdem wir ihn aus dem Dickicht befreit, die Abdeckung und den LiPo wieder gefunden hatten und der Rumpf wieder notdürftig geflickt war, startete Jan Peter erneut, diesmal mit exakt ausreichendem Abstand zum Gebüsch. Wir stellten die Diagnose Hecklastigkeit und entfernten die Hälfte des Trimmbleis. Der anschließende Flug war das Highlight des Tages: Der Schwerpunkt stimmte jetzt zwar, aber unterwegs verlor der Vogel erneut die Abdeckung. Unterwegs in Richtung Straße baumelte der LiPo nun aus dem Rumpf des Pterodactylus. Jan Peter reagierte zum Glück prompt, so dass der Akku erst nach einer 180 Grad Kurve in die Wiese stürzte! Der Flieger landete anschließend ohne jegliche Kontrollmöglichkeit ganz sanft und unbeschadet. Das nenne ich mal gutmütiges Flugverhalten! Und Abdeckung sowie LiPo haben wir auch wieder gefunden. :-)
Mittlerweile habe ich dem Vogel ein kleines Tuning verpasst: Die Rumpfklappe wird jetzt von einem stärkeren Magneten gehalten. Die Technik im Rumpfinnern wurde durch Servoverlängerungen etwas aufgeräumt, und für die LiPos bekam der kleine sogar noch etwas Klettband spendiert. Somit dürfen wir in Zukunft auf etwas längere Flugzeiten hoffen...
Beim ersten Start hatte ich die Vermutung, zu steil nach oben geworfen zu haben. Der zweite Start verlief etwas flacher, dafür flog dann die Abdeckung am Rumpf weg. Jan Peters erster Start glich meinem ersten, jedoch hing der Flugsaurier anschließend im Gebüsch. Nachdem wir ihn aus dem Dickicht befreit, die Abdeckung und den LiPo wieder gefunden hatten und der Rumpf wieder notdürftig geflickt war, startete Jan Peter erneut, diesmal mit exakt ausreichendem Abstand zum Gebüsch. Wir stellten die Diagnose Hecklastigkeit und entfernten die Hälfte des Trimmbleis. Der anschließende Flug war das Highlight des Tages: Der Schwerpunkt stimmte jetzt zwar, aber unterwegs verlor der Vogel erneut die Abdeckung. Unterwegs in Richtung Straße baumelte der LiPo nun aus dem Rumpf des Pterodactylus. Jan Peter reagierte zum Glück prompt, so dass der Akku erst nach einer 180 Grad Kurve in die Wiese stürzte! Der Flieger landete anschließend ohne jegliche Kontrollmöglichkeit ganz sanft und unbeschadet. Das nenne ich mal gutmütiges Flugverhalten! Und Abdeckung sowie LiPo haben wir auch wieder gefunden. :-)
Mittlerweile habe ich dem Vogel ein kleines Tuning verpasst: Die Rumpfklappe wird jetzt von einem stärkeren Magneten gehalten. Die Technik im Rumpfinnern wurde durch Servoverlängerungen etwas aufgeräumt, und für die LiPos bekam der kleine sogar noch etwas Klettband spendiert. Somit dürfen wir in Zukunft auf etwas längere Flugzeiten hoffen...
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